FREI, WILD, WUNDERBARE GEDANKENWELT

Der introvertierte Kopf, also vielmehr das, was darin vor sich geht, kann eine enorme Entspannungszentrale sein: Phantasien, also erfundene Geschichten, die von Dingen handeln, die es nicht gibt oder auch von realen Personen und Orten. Tagträume – eine Mischung aus dem was du direkt erlebst und dem was dein Kopf hinzudichtet oder auch einfach Gedanken über alle möglichen Themen, wie z.B. politische Utopien, Außerirdische, Pipi Langstrumpf oder was man vielleicht gerne tun möchte oder, oder, oder… .

REDUCE TO THE MAX

Der in Gedanken versunkene introvertiert hochsensible Mensch wirkt für andere, die dies nicht so intensiv praktizieren eventuell wie „Hans Guck-in-die-Luft“, „zu langsam“, „zu verschwiegen“  oder “unpräsent”. Zuschreibungen, die Hochsensible nicht selten hören und deswegen ihre Entspannungszentrale sogar verstecken.  Doch das mit sehr wenigen Impulsen viel passiert, greift die Idee “Reduce to the max” auf. Denn ein Aspekt, ein Objekt, ein Gedanke ist eine Fülle von Informationen und Impulsen und kann in immer kleinere Teile und Erfahrungsräume führen. Nach dem Motto: Ein Wassertropfen eine ganze Welt. Beziehungsaufbau also, der entspannt und auch kreativ sein kann.

KREATIVTECHNIK & KAFFEEKLATSCH

Holger betrachtet zum Beispiel sehr gerne und ausgiebig das Wasser, schaut ins Dunkle der Nacht oder beschäftigt sich mit einem Gegenstand wie Holz und erfährt Gewicht, Material, Alter… . Und nicht nur das, in seinem Kopf verschwinden und reisen, ist eine richtige Kreativtechnik für ihn geworden aus der er seine Texte für seinen Roman schreibt und die richtige Intuition für Situationen erhält. Und noch was, im Moment des Tagträumens ist das Hirn am aktivsten. Linke und rechte Gehirnhälfte halten sozusagen Kaffeeklatsch und verarbeiten  Informationen, woraus dann wiederum Entspannung im Empfinden des introvertiert Hochsensiblen entsteht  Du bist also präsent, weil du träumst. Was für ein schöner Gedanke, oder? ✳︎

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